Tel: +43 664 75 16 93 84 || Adresse: Babenbergerstraße 9/18A, 1010 Wien
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Adresse: Babenbergerstraße 9/18, 1010 Wien
Ziel des Eingriffes ist die Wiederherstellung der Kontinuität der Rotatorenmanschette zur Verbesserung der Schulterfunktion und Reduktion der Schulterschmerzen
Symptomatische Rotatorenmanschettenruptur (Teil- oder Vollruptur)
Versagen konservativer Therapie (z. B. Physiotherapie, Injektionen)
Akute traumatische Ruptur bei jüngeren oder aktiven Patienten
Schmerzlinderung
Beseitigung der starken oft nächtlichen Schulterschmerzen.
Wiederherstellung von Kraft und Beweglichkeit
Wichtig für das Drehen, Heben und Überkopfbewegungen des Armes
Stabilisierung des Schultergelenkes
Die Rotatorenmanschette zentriert den Oberarmkopf in der Gelenkspfanne
Vermeidung von Folgeschäden
Unbehandelte Riss können zur Muskeldegeneration, Sehnenrückzug und Arthrose führen
Rückkehr zu Alltag, Beruf und Sport
Meist in Beach-Chair-Position (halbsitzend) oder Seitenlagerung
Allgemeinanästhesie, häufig kombiniert mit interSkalenusblock zur Schmerzreduktion postoperativ.
und sterile Abdeckung des Operationsfeldes
Einführung der Arthroskopkamera über den hinteren (posterioren) Zugang).
Inspektion des Glenohumeralgelenks und des Subakromialraums.
| Operative Naht empfohlen | Konservative Therapie bevorzugt |
|---|---|
| Frische, traumatische, vollständige Ruptur | Kleine, partielle Rupturen |
| Jüngere, aktive Patient:innen | Ältere, gering aktive Patient:innen |
| Gute Sehnenqualität | Fettige Degeneration, Retraktion |
| Deutlicher Funktionsverlust | Erhaltener Bewegungsumfang |
| Schmerzen trotz Therapie | Gute Schmerzbeherrschung konservativ |
Nach der Operation folgt eine gezielte Rehabilitationsphase. Diese ist entscheidend für den langfristigen Erfolg der Rotatorenmanschettennaht und der Wiederherstellung der Funktionalität des Gelenks.
Frühmobilisation:
Bereits wenige Stunden nach der Operation beginnen Patienten mit Hilfe von Physiotherapeuten, die Schulter zu bewegen, um die Flexibilität zu fördern und Komplikationen wie Thrombosen zu vermeiden. In den ersten Tagen wird mit Pendelbewegungen, Beugen und Strecken des Ellenbogens begonnen.
Physiotherapie:
Eine gezielte Physiotherapie ist notwendig, um die Muskulatur rund um die Schulter zu stärken, die Beweglichkeit zu verbessern und die Belastung des Gelenks zu optimieren. Regelmäßige Übungen helfen, die Schulter nach der Operation wieder normal zu bewegen.
Schmerzkontrolle:
Schmerzmedikamente werden in den ersten Tagen nach der Operation verabreicht, um die Erholung zu unterstützen und den Patienten so schmerzfrei wie möglich zu halten.
| Zeitablauf | Bewegungsausmaß |
|---|---|
| 1.-3. Woche | passiv geführte Abuktion/ Adduktion: 90°/30°/0° passiv geführte Flexion/ Extension: 90°/30°/0° |
| 4.-6. Woche | passiv geführte Abduktion und Flexion frei aktiv-assistive Abduktion und Flexion bis 90° |
nach 6 Wochen | aktive Bewegung in alle Richtungen erlaubt |
| 1.-6. Woche | keine Außenrotation und Innenrotation erlaubt |
| insgesamt 6 Wochen | Gilchristverband |
Die Operation dauert ca. 1 1/2 Stunden, je nachdem wie groß der Defekt ist und welche Zusatzeingriffe nötig sind.
Das Ziel ist die Muskelsehne so zu refixieren, dass sie wieder anheilt und eine dauerhaftes Ergebnis erreicht werden kann.
Der Aufenthalt nach der Operation dauert meist 2-4 Tage.
Außerst seltene Komplikationen: